Transkription und Datenschutz

Transkription ist hilfreich, aber nur datenschutzkonform.

Die automatische Transkription von Gesprächen hat sich in kurzer Zeit zu einem festen Werkzeug im Arbeitsalltag entwickelt. Meetings, Interviews oder Beratungsgespräche werden aufgenommen, und wenige Minuten später liegt ein fertiges Protokoll vor. Der Zeitgewinn ist erheblich. Doch gerade bei der Transkription sensibler Gespräche lohnt sich ein zweiter Blick darauf, was mit den Daten im Hintergrund geschieht.

Wo landen Ihre Aufnahmen?

Viele bekannte Transkriptionsdienste verarbeiten Sprache nicht auf dem eigenen Rechner, sondern in der Cloud. Die Aufnahme wird an externe Server übertragen, oft in den USA, und dort von einem KI-Modell ausgewertet. Für den Nutzer ist das bequem, datenschutzrechtlich aber heikel. Sobald personenbezogene oder besonders schützenswerte Inhalte im Spiel sind, etwa Gesundheitsdaten oder vertrauliche Personalgespräche, verlässt die Aufnahme den eigenen Verantwortungsbereich.

Die entscheidenden Fragen

Bevor Sie ein Tool einsetzen, sollten drei Punkte geklärt sein:

  • Wo werden die Aufnahmen verarbeitet und gespeichert, und unterliegt dieser Ort der DSGVO?
  • Hat der Anbieter selbst Zugriff auf Ihre Inhalte, oder bleiben die Daten in Ihrer Hand?
  • Liegen die nötigen Nachweise vor, etwa eine Datenschutz-Folgenabschätzung und die Dokumentation gemäß den Vorgaben zur KI-Nutzung?

Wer diese Fragen nicht beantworten kann, geht ein Risiko ein, das sich vermeiden lässt.

Ein Werkzeug, das die Hoheit bei Ihnen lässt

Genau an diesem Punkt setzt Charly Transcription Buddy an. Er läuft auf Ihrem eigenen Server, arbeitet mit quelloffenen Sprachmodellen und ist so aufgebaut, dass Ihre Daten Ihre Daten bleiben. Wenn Sie Transkription auch in sensiblen Bereichen nutzen möchten, ist das ein Ansatz, der sich anzusehen lohnt.

Transkription ist hilfreich, aber nur datenschutzkonform.

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