IT Sicherheit

IT Sicherheitskonzepte mit BSI Sicherheitsstandards für IT

Die Relevanz der IT-Sicherheit wird erst bei Fehlen erkannt. Lassen Sie es nicht soweit kommen. IT Sicherheit findet auf synergetisch folgenden Ebene statt: Rechenzentren, z.B für das Hosting von Website und dem Email-Verkehr oder von zentral zur Verfügung gestellten Anwendungen oder Daten, sowie sogenannte Cloud-Lösungen. Lokale Server in Unternehmen, z.B. zur Steuerung von Email-Verkehr via Exchange oder auch hier für die zur Verfügung gestellten Anwendungen oder Daten. Computer Arbeitsplätze in Form von stationären Rechnern, Laptops und/oder mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

IT SICHERHEITSKONZEPT

Die Relevanz der IT-Sicherheit wird erst bei Fehlern erkannt.

 

Ein sicheres Zusammenspiel der 3 Komponenten wird in einem IT Sicherheitskonzept beschrieben. Relevanz bekommt die IT Sicherheit insbesondere für den Schutz bei der der Verarbeitung von personenbezogenen Daten und für den Schutz von Firmengeheimnissen. Durch ein IT Sicherheitskonzept sollen und – im Bereich von personenbezogene Daten – muss das Erreichen folgender Ziele sichergestellt werden.

  • Schutz vor Verlust der Verfügbarkeit, Integrität, Authentizität oder Vertraulichkeit von Daten
  • Schutz vor Verlust wichtiger Systemfunktionen oder Datenverlust durch Fehlmanipulationen / Sabotage
  • Schutz vor Reputationsverlust: Schädigung des Unternehmensrufs und Image-Schaden
  • Schutz vor Kosten für Ausfallzeiten, Reparaturen, rechtliche Auseinandersetzungen, einstweilige Verfügungen, Strafgebühren, Bußgelder und Abmahnungen
  • Schutz vor Verlust von Marktanteilen, Umsatz- und Gewinneinbruch u. Wirtschaftlicher Existenz

Als nationale Behörde definiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Standards für die IT-Sicherheit.

IT Sicherheit: Konzepte nach BSI Standards

Anforderungen zur Umsetzung eines IT-Sicherheitskonzepts nach IT – Grundschutz (BSI) als Basis für Informationssicherheit auf einen Blick oder buchen Sie einen Beratungstermin hier.

1.    Einleitung zur Checkliste der IT Sicherheit

Referenz-Architektur

Festlegung des Untersuchungsgegenstands und des Geltungsbereichs Geschäftsprozesse und optional kritische Geschäftsprozesse räumliche Gegebenheiten/Infrastruktur (Liegenschaften, Gebäude, Räume) eingesetzte Netze, Kommunikationsverbindungen und externe Schnittstellen vorhandenen IT-Systeme (Clients, Server, Netzkopplungselemente, Mobile Devices, usw.)

  • Basis-Absicherung nach IT-Grundschutz als Einstig in den Aufbau eines
  • Managementsystems für Informationssicherheit (ISMS)
  • Die Basis-Absicherung ist für Institutionen interessant, die einen Einstieg in den IT-Grundschutz suchen und schnell alle relevanten Geschäftsprozesse mit Basismaßnahmen absichern möchten.
  • Die Kern-Absicherung lenkt die Sicherheitsmaßnahmen auf die „Kronjuwelen“ einer Institution, also besonders wichtige Geschäftsprozesse und Assets. Diese Variante zielt damit auf die vertiefte Absicherung der kritischsten Bereiche ab.
  • Die Standard-Absicherung entspricht der empfohlenen IT-Grundschutz-Vorgehensweise (vgl. früherer BSIStandard 100-2). Sie hat einen umfassenden Schutz für alle Prozesse und Bereiche der Institution als Ziel.

Sowohl die Basis- als auch die Kern-Absicherung können als Einstieg und Grundlage für eine umfassende Absicherung nach IT-Grundschutz dienen.

Struktur und Aufgaben beteiligter Projekte und Institutionen

Geltungsberreich

  • Durch die gemeinsame Nutzung der räumlichen und technischen Infrastruktur in der Einrichtung entsteht ein IT-Verbund / IT-System. An diesem IT-Verbund / IT-System sind alle Projekte und Einrichtungen zu protokollieren.
  • Kooperierende Projekte und Partner:
  • Aufgaben und Ziele der einzelnen beteiligten Projekte und Einrichtungen sind kurz aufzuführen und im konzeptionellen Ablauf mitabzubilden
  • Aufbau des IT-Sicherheitskonzeptes:
  • Das IT-Sicherheitskonzept ist in ein Grundkonzept nach IT-Grundschutz-Kompendium des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
  • IT-Sicherheitsmanagementprozess:
  • Für die Strukturierung des Sicherheitsmanagements gibt es keine allgemein gültigen Regeln, vielmehr werden wir hier die speziellen Gegebenheiten der existierenden Managementstrukturen der Einrichtung berücksichtigen
  • Projektstand:
  • Benennung der Projekt-Verantwortlichen

2.    Sicherheitsziele IT-Sicherheit

  • Wie lässt sich informationstechnische Sicherheit rechtlich steuern?
  • Welche informationstechnische Sicherheit muss zwingend gewährleistet werden?
  • Welche informationstechnische Sicherheitsinstrumente dürfen eingesetzt werden?
  • Welche informationstechnischen Sicherheitsinstrumente müssen eingesetzt werden, und was sind bei Nichteinsatz die Konsequenzen?
  • Aus betriebswirtschaftlicher Sicht stellen sich die nachfolgenden Fragen:
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts?
  • Wie hoch ist in Relation hierzu die Höhe eines möglichen Schadens?
  • Wie ist das angemessene Verhältnis von Schutzmaßnahmen und Schutzzweck?
  • Definition und Abgrenzung von Risiken
  • Definition und Auswirkungen für Schäden in Folge von Risiken bei der Informationsverarbeitung, internen/externen (digitaler/mobiler) Kommunikation
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Datenschutzrecht
  • Perspektive Zivilrecht
  • Schadensersatzrisiken  Fazit und Handlungsrahmen
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Datenschutzbestimmungen laut EU – Datenschutz-Grundverordnung

3.    STRUKTURANALYSE (Bestandsanalyse)

  • Darstellung der vorhandenen IT-Systeme
  • Übersicht: Räume / IT-Systeme / IT-Anwendungen
  • Übersicht: Netzplan  Netzwerk
  • Arbeitsplatzrechner
  • IT Support
  • Darstellung und Zuordnung der IT-Anwendungen zu den IT-Systemen

4.    Schutzbedarfsanalyse

  • Feststellung des Schutzbedarfs anhand der Grundbedrohungen:
  • Verlust der Vertraulichkeit
  • Verlust der Integrität
  • Verlust der Verfügbarkeit
  • Gesamtschutzbedarf:
  • Ergebnis der Schutzbedarfsanalyse

5.    Risikoanalyse

  • Darstellung der Gefährdungen übergeordneter Komponenten:
  • Organisation, Personal, Notfallvorsorge, Datensicherung, Datenschutz
  • Darstellung der Gefährdungen von Infrastruktur-Komponenten:
  • Gebäude, Verkabelung, Büroräume, Serverräume/Rechenzentrum, Datenträgerarchiv, Räume für die technische Infrastruktur
  • Darstellung der Gefährdungen der betrachteten IT-Systeme:
  • Notfallvorsorge-Konzept, Datensicherungskonzept, Datenschutzkonzept

 

6.    Maßnahmenkatalog

  • Technisch-organisatorische Maßnahmen:
  • Mindeststandards der Einrichtung zur Auftragsverarbeitung, Datenschutz und Informationssicherheit

7.    Mitgeltende Anlagen

  • Organigramm Unternehmensführung
  • Geschäftsleitung, Mitarbeiter/Angestellte, Infrastruktur und der IT-Abteilung/Dienstleister
  • Compliance Policies
  • Corporate Compliance Handbuch
  • Hausinterne IT-Richtlinien:
  • Schließplan
  • Zutrittskontrolle
  • Berechtigungskonzept
  • Vertretungsplan: laut Organisationshandbuch
  • Mitarbeitersensibilisierung: Awareness-Kampagnen
  • Regelung zum Passwortgebrauch
  • Verschlüsselung von E-Mail-Anhängen
  • Wartungskonzept / Infrastruktur:
  • Entsprechend den Verantwortlichkeiten (aus Organisationshandbuch?)
  • Übersicht über die Infrastruktur, Logistik und zu wartende Technik:
  • Management und GF: – Management und GF-Struktur-Organigramm
  • IT- Rolle und Mitarbeiter IT: – EDV-Struktur_Organigramm  Infrastruktur & Logistik: Logistik-Struktur_Organigramm
  • Handhabungen Sicherheitsanlagen:
  • EDV/IT-Dienstleister: Wartungsvertrag EDV-Service/Sicherheitsagreement
  • Internetzugang / DSL-Anschluss: Handhabungen TK & Internetzugang
  • Daten- und Aktenvernichtung: Handhabungen Daten- und Aktenvernichtung
  • Hausverwaltung/Haustechnik : Handhabungen Hausverwaltung/Haustechnik
  • Brandmeldesystem: Handhabungen Brandmelderzentrale (BMZ) Reinigungsservice: Handhabungen Reinigungsservice
  • Software Verwaltung:
  • Software-Lizenzen und Verträge  Regelung von IT-Sicherheit und IT-Verträgen
  • Virenschutzkonzept:
  • Antivirus Software  Endpoint Security
  • Notfallvorsorgekonzept:
  • Notfallhandbuch IT
  • Disaster Recovery Plan
  • Datensicherungskonzept:
  • Datensicherungsverfahren
  • Datenverfügbarkeit  Archivierung
  • Konzepte für hohen Schutzbedarf:
  • als Beispiel sind hier die Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht für Finanzinstitute zu nennen
  • Technisch-organisatorische Maßnahmen:
  • Datenschutzkontrollen nach TOM
  • Berechtigungskonzept
  • Datenschutz-Löschfristen
  • Datenlöschung / Datenvernichtung  Virenschutzkonzept
  • IT-Grundschutz-Kompendium
  • IT-Grundschutz – BSI Kompendium

Ziele, die technisch erreicht werden sollen

 

Vertraulichkeit

Der Schutz vor unbefugter Preisgabe von Informationen. Die Daten dürfen nur Befugten in der zulässigen Weise zur Verfügung stehen.

Verfügbarkeit

Die Daten sollen wie vorgesehen von den Nutzern verwendet werden können.

Integrität

Integrität bedeutet, dass Daten korrekt sind, dies sichergestellt wird und die Systeme der Datenverarbeitung richtig funktionieren.

 

Belastbarkeit

Die Verfügbarkeit von Daten soll „garantiert“ werden.

Sensibilisierung

IT-Nutzer und Mitarbeiter/innen sollen von der Richtigkeit und Wichtigkeit der Vorschriften, Verfahren und Maßnahmen zur Steigerung des Informations­sicherheitsnive­aus überzeugt werden.

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